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Abstrakte Pinselstriche

EU AI Act &
KI Governance

In diesem Whitepaper zeigen wir, wie Unternehmen den EU AI Act praktisch umsetzen und KI-Governance so aufbauen, dass sie sowohl Compliance als auch Innovation unterstützt.

Künstliche Intelligenz ist längst Teil moderner Unternehmensprozesse , in Texten, Analysen, Kundenkommunikation, Prozesssteuerung und Softwareentwicklung. Der EU AI Act schafft erstmals einen verbindlichen europäischen Rechtsrahmen für KI-Systeme. Unternehmen müssen wissen, welche KI-Systeme sie einsetzen, welche Risiken daraus entstehen und welche Pflichten sie erfüllen müssen.

Was der EU AI Act konkret fordert

Der EU AI Act klassifiziert KI-Systeme nach Risikoklassen. Verbotene Systeme dürfen nicht eingesetzt werden. Hochrisiko-Systeme in Bereichen wie HR, Kreditvergabe oder kritische Infrastruktur unterliegen strengen Dokumentations- und Aufsichtspflichten. Alle anderen Systeme haben abgestufte Transparenzpflichten.

Warum viele Unternehmen noch nicht vorbereitet sind In vielen Unternehmen wird KI bereits genutzt, ohne dass eine vollständige Übersicht besteht. Mitarbeitende verwenden externe KI-Tools, Fachbereiche testen neue Lösungen, Softwareanbieter integrieren KI-Funktionen. Das Problem liegt nicht in fehlender Absicht, sondern in fehlender Transparenz darüber, welche Systeme im Einsatz sind und welche regulatorischen Pflichten entstehen.

Vom KI-Inventar zur umsetzbaren Governance

Der erste Schritt ist eine Bestandsaufnahme: Welche KI-Systeme werden wo genutzt?

Darauf folgen Risikoklassifizierung, interne Richtlinien, Verantwortlichkeiten und Einbindung in bestehende Compliance-Prozesse.

Wie Quteco unterstützt

Quteco verbindet technische Umsetzungskompetenz mit rechtlichem Know-how durch die Quteco Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Von der KI-Bestandsaufnahme über die Risikobewertung bis zur rechtssicheren Governance-Dokumentation, alles aus einer Hand.

Wann gelten welche Fristen? – Stand Mai 2026

Seit Februar 2025: Unternehmen müssen nachweisen dass ihre Mitarbeiter ausreichend KI-kompetent sind.

Ab August 2026: Transparenzpflichten nach Artikel 50 – Chatbots müssen gekennzeichnet, Emotionserkennung offengelegt werden.

Ab Dezember 2026: Generative KI-Systeme müssen maschinenlesbare Wasserzeichen tragen.

Ab Dezember 2027: Eigenständige Hochrisiko-Systeme nach Anhang III müssen vollständig konform sein.

Bußgelder: bis zu 35 Millionen Euro oder 7 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes bei verbotenen Praktiken.

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